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Der Demokrator

Ist das jetzt Bürgerkrieg?

23. Februar 2016 , Geschrieben von DerDemokrator Veröffentlicht in #Politik

Halten wir mal fest das sich das "wiedervereinigte Deutschland" mehr denn je einer Spaltung nähert die weit schlimmer als vor dem Fall der Mauer war.

Halten wir ebenfalls fest daß die "Wiedervereinigung" keine Vereinigung sondern ein Anschluß war, erklärt sich womöglich die Entwicklung die verschiedene ostdeutsche Bundesländer genommen haben.

So stellt auch der noch einigermaßen funktionierende unabhängige Journalist (nicht die Hofberichterstatter die einfach immer nur irgendwo abschreiben) fest das Ostdeutschland von vornherein sehr oft die eigene Identität genommen und die Plaste-Trabbis nur gegen inzw. verrostete Golfs und ein paar Bananen getauscht wurden- dann wird das Verhalten der Leute für mich nachvollziehbar.

Da hatte der goldene Westen "blühende Landschaften" versprochen und meinte damit sicher nicht (oder vielleicht ja doch?) das dort wo früher 1000de Werktätige täglich die Eingänge zu den DDR Großbetrieben passierten, heute nur noch Unkraut wächst?

Viele dieser 1000de Werktätiger fühlen sich heute selbst wie ausgerissenes Unkraut,jenseits dessen was eine positive Biografie ausmacht: Erfolg, Wohlstand, Gesundheit und der Möglichkeit sich frei bewegen zu können,denn dafür braucht man Geld.

Und das Geld das ihnen zum Wiedervereinigungstaumel zur Verfügung gestellt wurde, wurde ihnen längst von gierigen Kapitalisten (Vermieter, Strom,Versicherung, Banken,etc.) wieder abgeluchst.
Und statt eines Aufschwungs an dem die Menschen beteiligt wurden erlebten nur weltweit agierende Großkonzerne mit der Globalisierung eine neue Blütezeit.Die Menschen wurden nur als willige Arbeitssklaven gebraucht und das auch nur solange, die Gegend genug Profit abwarf-oft durch falsch verstandene Wirtschaftsförderung. ("Konzernen wie Südzucker, IKEA, oder Nestlé muß man nicht auch noch Fördergelder in den gierigen Rachen werfen")

Da ist es kein Wunder, das man Eigentum (das einem nicht gehört) und Menschen (die man für Konkurrenten hält) nicht in seiner Nähe haben will.

Und dieses Land und seine (Berufs) Politiker haben alles dafür getan, das man Flüchtlinge für Konkurrenten halten muß.

Zuerst waren da die osteuropäischen Flüchtlinge die sich durch eine völlig mißglückte Europapolitik fühlen mussten als hätte man ihnen eine Eintrittskarte ins Schlaraffenland geschenkt. Arbeiten in einem vermeintlichen Arbeiterparadies zu Löhnen die dem mehrfachen des Gehalts in der jeweiligen Heimat entsprachen nahezu unbegrenzter Vorrat neuester Konsumgütern (Autos,Elektronik,etc)- sowas lockt, genau wie Sozialhilfe für diejenigen die zum Betteln nach Deutschland gekommen sind.

In den letzten 26 Jahren seit der "Wiedervereinigung" gab es aber niemals mehr derartige "Charmeoffensiven" gegenüber den eigenen Landsleuten wie aktuell den Flüchtlingen: neuer Wohnungsbau, freie Girokontowahl, Deutschkurse, Integrationsförderung,etc.

Da fühlt sich so manch abgehängter Bundesbürger mit zwangsweisem Hartz4 Bezug wie der letzte Dreck.

Er ist es defakto auch.

Wartezeiten bei Behörden und Ärzten, Ein-Euro-Jobs als Arbeitsförderung auf die nie ein echter Job folgt sondern immer nur weitere Zwangsmaßnahmen oder die Arbeit bei einer Zeitarbeitsfirma (auch Sklavenhändler genannt). Seine Lebenszeit unbegrenzt dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt damit dieser konkurrenzfähig bleiben kann,etc.

Bis zum Mindestlohngesetz Dumpinglöhne die den Arbeitnehmer nicht mal existenziell absicherten, Scheingewerkschaften, Betriebsratsverbote etc.

Alles gefährliche Entwicklungen die zurückhaltenden Menschen und solchen mit schlechter Zukunftsperspektive den Angstschweiß auf die Stirn treiben.

Fortsetzung folgt...

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anna 05/16/2016 07:53

Voll auf dem Punkt gebracht