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Der Demokrator

"Jünger im Netz"

30. Juli 2014 , Geschrieben von DerDemokrator Veröffentlicht in #Medien

 

Das Buch der Bücher beginnt in etwa so: “Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.”

 

Es hätte das “digitale Paradies” werden können das World Wide Web.Menschen überall auf diesem Planeten die miteinander kommunizieren sich austauschen, helfen und gegenseitig bereichern könnten.

Aber wie auch in der Bibel geschrieben bringt ein Kind der ersten beiden Menschen kurz nach Entstehung der Welt seinen Bruder um und so blutrünstig geht die Menschheitsgeschichte bis heute weiter.

Deshalb ist meine Vorstellung eines “digitalen Paradieses” wohl genauso naiv wie die das das Internet überhaupt irgendeinen positiven Nutzen für unser gesellschaftliches Zusammenleben hat.

 

Lediglich skrupellose Geschäftemacher profitieren hier von den vielen Schwächen der Menschen wie :Neid, Wut, Geiz, Egoismus, Eifersucht und Haß. Da lassen sich mit Sicherheit noch viele weitere miese Eigenschaften von Menschen zusammentragen und vielleicht auch einige wenige Positive.

Diese wie z.B. Der Pioniergeist waren aber eher zum Start des WorldWideWeb verhanden, heute fast 20 Jahre nachdem das Netz der Allgemeinheit zugänglich wurde ist davon kaum noch etwas übrig geblieben- auch die sog. Cloud deutet eher die Gefahr an dort “bestohlen werden” als das was es übersetzt heißt “Wolke”.

 

Die aktuellen Kriege, ob in der Ukraine, im Gazastreifen oder wo sonst auf der Welt zeigen diese andere grausame Wirklichkeit.

 

Jünger fürchten sich vor dieser Realität und beten lieber ihren Guru an.

 

Dabei zeigt das Internet allerdings dann seine "Stärken". Nirgendwo lassen sich Verschwörungen so hervorragend spinnen und verbreiten und nirgenwo sonst findet ein durchgeknallter oder skrupelloser Anführer soviele Anhänger die diesen auch gegen alle Realitäten verteidigen. Einfache Formeln wie unerschütterlicher Glaube an die Wahrhaftigkeit dieser Gehirnwäsche und des daraus resultierenden Handelns lässt viele dieser Jünger Dinge tun oder behaupten die sie ohne Einfluss dieses Spirits kaum machen würden wenn der Mensch gelernt hat zu reflektieren.

Da ist die Inbrunst dieser Eiferer beim Kampf gegen vermutete Dämonen so groß das auch kritische Beobachter solcher Sekten niedergemetzelt werden.

Natürlich sind auch Kritiker solcher Glaubensjünger nicht vor Missionierungssucht und zuviel Enthusiasmus geschützt und überschreiten diese Grenze manchmal,wenn sie Kontakt zu Fanatisten aufnehmen.

Das erschwert zusätzlich den Zugang zu Verblendeten. Da muß man sich dann irgendwann eingestehen das nur denen die Augen geöffnet werden können die sie auch aufmachen wollen und nicht blind sind oder es sein wollen..

Als Mensch der mit Menschen zu tun hat die eigenes Handeln nicht (mehr) erfassen können, weiß ich das da Übergänge fließend sein können.

Die deutlichsten Anzeichen eines Verwirrtheitszustands oder einer Sucht ist die kompromisslose Verleugnung von Kritik oder Realität da diese als Angriff oder Zerstörung des eigenen Ich's gewertet werden. Auch die bedingungslose Unterwerfung unter ein Dogma ist ein solches Anzeichen.

Die Zensur ist ein beliebte Waffe von Dogmatikern etwas anderes als ihre eigene Meinung gelten zu lassen. Als Stilmittel dort wo Zensur nicht oder nur bedingt möglich ist wählen professionelle Dogmatiker, z.B. im politischen Tagesgeschäft meist das "Totquatschen" z.B.in Talkshows oder langen Wahlkampftiraden- beim Thema "Autobahnmaut" kann man solche Darstellungskünstler zur Zeit sehr gut beobachten-für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar.

 

Ciao

DerDemokrator

 

P.S. Der oft einzige Unterschied zwischen einem Jünger und einem Enthusiasten  ist die Überprüfbarkeit gemachter Aussagen.

 

 

 

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