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Der Demokrator

Private Altersvorsorge bei Geringverdienern wenig verbreitet

25. September 2012 , Geschrieben von DerDemokrator Veröffentlicht in #Soziales

So titelte es in den Gazetten, seit allerorten über das Thema Altersarmut  geredet wird.

Kein Wunder nach dem schockierenden Geständniss der Arbeitsministerin Ursula von der Laien das Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 2500 Euro oder weniger mit Altersarmut konfrontiert werden.

Tagesthemen.12 09 02-Drohende Altersarmut

Unsere Gesichtsakrobatikmimin für Betroffenheit UvL hat wohl seit Langem geahnt , was andere schon jetzt  im Geldbeutel spürten: "Es wird nicht reichen."

Arm im Alter.WDR Aktuell 12 09 03

Da muß eine Studie her, die fundamentiert, das der Bürger Altersvorsorge treffen muß, damit der Blüm-Spruch

 

"Die Rente ist sicher".Bundestag

 

sich nicht nachhaltig als Anfang vom Ende des Sozialstaats erweist.

 

So hat das

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)


eine Forschungsstudie über private Altersvorsorge erstellt, mit einem fragwürdigen Fazit :

 

Private Altersvorsorge wird dort nicht betrieben, wo sie zur Vermeidung von Altersarmut am nötigsten wäre: Bei Geringverdienern und Hartz-IV-Empfängern. Diese Personengruppen seien aber besonders bedroht von Altersarmut, erklären die IAB-Forscher Markus Promberger, Christina Wübbeke und Anika Zylowksi.
  
Ich habe denen daraufhin  eine Mail geschickt, um an meinem Beispiel zu zeigen, weswegen dieser Forschungsauftrag Geldverschwendung ist, es sei denn unser Regime plant weitere Sanktionsmaßnahmen gegen sozial Bedürftige.
 
Werte "Forscher"
 
Wenn ihr Ergebniss nicht so ernst gemeint wäre, hätte ich an Realsatire gedacht.
 
Mit so einer Arbeit wären sie auch in einem Bachelorstudium "gescheitert"und später selbst von Altersarmut betroffen-völlig nachvollziehbar übrigens, wenn man ungeeignet ist, Wirtschaftsforschung ist keine Kinderkrippe. 
 
Ich werde ihnen mal verraten wie das bei mir war.
Ich wurde bei einer Kontoeröffnung für Regelsatzzahlungen zu einem Riestersparvertrag gezwungen. Zwar nur 5 Euro monatlich , aber für einen Hartzer ein Vermögen.
Dann erfuhr ich, das bei einer Insolvenz, Sparbeträge sowieso kassiert werden und das Riester als Vermögensanlage im Fall von Bedürftigkeit verrechnet wird.
Ich habe den Vertrag beitragsfrei gestellt und erwarte im Alter etwa 3,00 Euro Auszahlungssumme-evtl. etwas mehr oder weniger.
Damit ist das Thema Vorsorge für uns "Unterschichtler",besonders die der "Hartz IV-Staatssklaven" beendet. Für unsere Klientel geht es in allererster Linie darum die staatlichen Sparzwänge erst einmal körperlich zu überleben (Gesundheit), da wird Vorsorge nachrangig.
Aber offenbar ist man bei ihnen nicht in der Lage zwischen Realität und Vorstellung zu unterscheiden.
 
Über 20 Jahre Realitätsabbau  in der Wenderepublik, hinterläßt eben große Schäden.
 
Wenn man dann noch von einer Planwirtschaft in die Marktwirtschaft "rübermachen muß" kann das auch schief gehen, wie bei dieser IAB-Studie.
 
Ciao
DerDemokrator

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DerDemokrator 10/05/2012 22:20

@Simon
Das SpON-Forenuser nicht unbedingt etwas mit dem "klassischen Spiegelleser" zu tun haben, haben sie mit ihrem klugscheissendem Kommentar belegt. Vermutlich antworten sie im Auftrag einer Bank oder
Versicherung und das als besonders kleines Licht- hat ihnen meine Mail nicht gefallen;-)

P.S. Zugegeben, die Geldprofis bekommen es immer wieder hin, ihre Luftnummern als großen Wurf darzustellen und falls es schief geht, sind eben die Kunden selber schuld.

Simon 10/01/2012 09:07

Lieber Blogger,

der dann auch durch spammen auf SPON dumm-dreist versucht neue Leser zu werben:
Wenn man einen Blog anlegt und diesen als Information führen will, dann sollte man sich doch zumindest 5 Minuten mit den Themen auseinandersetzen!

Daran krankt doch das Internet--->Jeder Hund kann an den virtuellen Baum pissen!!!

Der Rister/Altersvorsorgeartikel:
Wo ist da ein fachlicher Inhalt?!?! 1-2 sinnfreie Behauptungen, eine klare Bewertung ohne jegliche Begründung.......alles Scheisse, alle anderen Schuld, hier zeichnen Sie ein schönes Bild des
Hartzlers...wohnhaft in Berlin?? würde passen......nichts zu melden, aber die größte Fresse, so lieben wir die Hauptstädter.

Lieber nochmal den Riester-Artikel in der Wikipedia lesen ;)

Simon